Aktuelles

Untergang des Verlustes bei Erwerb von Anteilen an Kapitalgesellschaften zwischen 25% und 50% für die Jahre 2008-2015 verfassungswidrig

Mit Beschluss vom 29.03.2017 unter dem Aktenzeichen 2 BvL 6/11 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Regelung des § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG in den Fassungen 2008-2015 verfassungswidrig ist. Die Entscheidung betrifft allerdings nur den Verlustuntergang bei Erwerb von Anteilen an Kapitalgesellschaften von mehr als 25% und nicht mehr als 50% des gezeichneten Kapitals.

Der Gesetzgeber hat nun bis zum 31.12.2018 Zeit eine verfassungsgemäße Neuregelung zu beschließen. Sollte dies nicht geschehen ist die Vorschrift rückwirkend nichtig.

Nun bleibt abzuwarten, wie der Gesetzgeber auf diese Entscheidung reagiert.